Preiswerte Hardware bei der Geräteverwaltung

Wer iPads in der Schule einsetzen möchte, sollte sich darüber bewusst sein, dass die Geräte entsprechend konfiguriert und verwaltet werden müssen. Eine sehr komfortable und nicht schwer zu erlernende Lösung zur Konfiguration bietet Apple mit dem Configurator 2.
Für Schulen bietet sich auch die Teilnahme an Apples VPP an. Der Configurator 2 ist dabei in der Lage die VPP-Lizenzen bei der Installation entsprechend zu verwalten, vorausgesetzt diese werden beim Kauf richtig erworben. (verwaltete Verteilung; siehe Apps richtig kaufen und verteilen)

Um möglichst viele Geräte auf einen Schlag konfigurieren zu können, müssen diese über das Lightning-USB Kabel an das Macbook (iMac, MacMini) angeschlossen werden. Wer sich jedoch sein Macbook anschaut wird schnell feststellen, dass dies nur mit 2 USB-Schnittstellen ausgestattet ist! Wenn eine davon noch durch die Maus belegt ist, wird man schnell zum „Turnschuhadministrator“.

iPads

Um zur Konfiguration mehrere Geräte an das Macbook anschließen zu können, gibt es sogenannte USB-HUBs. Dabei handelt es sich um ein Gerät, welches einen USB-Port in mehrere Ports aufteilt.
Für die Verwaltung von iPads gibt es professionelle USB-HUBs, mit denen man z.B. 10 Geräte auf einmal anschließen kann. Eines von mehreren empfohlenen Modellen ist der Bretford PowerSync Tray (siehe Rezension bei apfelwerk.de; Apple Online Store). Allerdings sind für diesen USB-HUB gleich mehrere hundert Euro zu zahlen! Für die IT-Abteilungen in Firmen und Behörden ist die Anschaffung sicherlich eine Überlegung wert. Diese müssen unter Umständen wöchentlich und in einer bestimmten Regelmäßigkeit mehrere Geräte konfigurieren oder zurücksetzen. Diese Vorgehensweise wird in den meisten Schulen eher unüblich sein. Dort wird oftmals eine jährliche oder halbjährliche Rücksetzung und Neukonfiguration auf der Agenda stehen.

iPads

Schulen werden demnach eine kostengünstige und bezahlbare Alternative suchen und wählen. Eine hier vorgestellte ist der USB-HUB von HAMA. Der HAMA super speed USB 3.0 HUB kann bis zu vier iPads mit dem Macbook verbinden. Das Modell verfügt über eine externe Spannungsversorgung. Somit ist gewährleistet, dass die Spannungsversorgung der iPads nicht nur über den USB-Port des Macbook geschieht. Nutzt man USB-HUBs ohne eigene Spannungsversorgung, so muss diese vom USB-Anschluss des Rechners geschehen. Dies hat ab einer gewissen Anzahl von Geräten zur Folge, dass die Leistung des USB-Ports nicht mehr ausreichend ist um alle iPads im Configurator anzuzeigen. Mit dem hier erwähnten HAMA super speed USB 3.0 HUB war ein gleichzeitiges Laden und Konfigurieren von 4 iPads möglich. Dies sind in der Anzahl zwar nur 40% gegenüber dem Bretford PowerSync Tray, jedoch liegt der Preis mit derzeit unter 50 Euro im jederzeit bezahlbaren Bereich und stellt ebenfalls eine Arbeitserleichterung dar!

USB-HUB

Der HAMA super speed USB 3.0 HUB hat eine Abmessung von ca. 85 x 50 x 12 mm (L x B x H) und passt somit in jede Hosentasche. Das Netzteil und USB-Verbindungskabel ist inklusive. Der USB-HUB unterstützt USB 3.0 (Datenübertragungsrate bis zu 300 MB/s). Des Weiteren liefert er eine Spannung von 5 Volt bei max. 2,5 Ampere, was ein Laden von allen vier angeschlossenen iPads ermöglichte. Allerdings ist die Leistung nicht mit dem mitgelieferten Ladegerät des iPads zu vergleichen, welches eine deutlich höhere Leistung zur Verfügung stellt. Das Aufladen in Verbindung mit dem USB-HUB erfolgt demnach deutlich langsamer! (siehe u.a. macwelt.de und com-magazin.de)

Der hier vorgestellte USB-HUB soll eine Empfehlung für Suchende sein. Sicherlich gibt es auch viele weitere günstige Modelle, die ein Anschließen und Konfigurieren von mehreren iPads am Macbook in Verbindung mit dem Configurator 2 ermöglichen.
Sollten Sie ein oder weitere Modelle erprobt haben, die für den beschriebenen Zweck einsetzbar sind, scheuen Sie sich nicht davor einen kurzen Kommentar zu schreiben und nennen Sie den Hersteller und die Modellbezeichnung.

USB-HUB

HAMA super speed USB 3.0 HUB kaufen

Ganz nebenbei erwähnt:
Bei der Installation der iPads wurde ein Caching Server genutzt. Dieser muss im gleichen Netzwerk angeschlossen und gestartet sein. So werden die Updates und Apps bei mehreren Installationsdurchgängen, z.B. 4 x 4 iPads, nicht immer wieder neu aus dem Internet geladen, sondern nur beim ersten Durchgang! Durch den Einsatz eines Caching Servers kann man sich viel Zeit einsparen und die Bandbreite des Internetzugangs wird nicht dauerhaft stark belastet.
Im Apple Server kann man sich den Verlauf und die jeweilige Datenquelle in der Statistik unter der Option „Bereitgestellte Bytes“ anzeigen lassen. Die Anschaffung ist definitiv eine Überlegung wert! Der Server lässt sich auf dem gleichen MAC installieren, auf dem auch der Configurator 2 läuft.

Statistik Apple Server

Statistik der bereitgestellten Bytes im Apple Server

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