Digitale Medien verändern Schule und Gesellschaft mit großer Geschwindigkeit. Künstliche Intelligenz, Desinformation, soziale Medien und neue digitale Werkzeuge machen Medienbildung zu einer zentralen Bildungsaufgabe.
Doch Medienbildung entsteht nicht allein durch Konzepte und Plattformen. Sie braucht Menschen, Beratung und verlässliche Strukturen vor Ort.
Genau hier leisten das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg und die Stadt- und Kreismedienzentren seit vielen Jahren wichtige Arbeit: Sie beraten Schulen, unterstützen Lehrkräfte, bieten Fortbildungen an, stellen Medien und Technik bereit und begleiten Schulen bei der digitalen Entwicklung.
Die aktuellen Diskussionen um die Zukunft der Medienbildung in Baden-Württemberg müssen deshalb mehr sein als eine organisatorische Neustrukturierung. Es geht um die Frage, welche Unterstützung Schulen künftig tatsächlich vor Ort erhalten. Notwendige Veränderungen und eine kritische Aufarbeitung bestehender Probleme sind sinnvoll – sie dürfen aber nicht dazu führen, dass gewachsene Kompetenz und regionale Strukturen verloren gehen.
Die Petition „Keine Medienbildung ohne Medienzentren!“ setzt sich für den Erhalt und die zukunftsfähige Weiterentwicklung des LMZ und der Stadt- und Kreismedienzentren ein.
Denn gute Medienbildung braucht nicht weniger, sondern verlässliche und starke Unterstützung.
👉 Wer dieses Anliegen unterstützen möchte, kann die Petition bis zum 30. November 2026 unterzeichnen:
Zur Petition „Keine Medienbildung ohne Medienzentren!“